Mallorca Sehensw√ľrdigkeiten

Kathedrale La Seu

Einigen Touristen reicht es vielleicht, ihren¬†Mallorca Urlaub¬†haupts√§chlich am Strand zu verbringen. Das kann ja auch sehr erholsam, auf Dauer aber eventuell langweilig sein. Auf der Insel Mallorca gibt es vieles zu entdecken. Die vielen Sehensw√ľrdigkeiten auf Mallorca geben Ferieng√§sten die Gelegenheit, die Einheimischen und ihre Kultur besser kennen zu lernen und einen Einblick in das typisch mallorquinische Leben zu bekommen. Entlegene Orte, historische Bauwerke und traumhafte Landschaften zeigen Mallorca von seiner sch√∂nsten Seite.

Die Inselhauptstadt¬†Palma¬†bietet seinem Besucher interessante¬†Sehensw√ľrdigkeiten, die auf jeden Fall einen Besuch lohnen. So zum Beispiel die ber√ľhmte¬†Kathedrale La Seu, deren T√ľrme schon aus der Ferne gut zu sehen sind. √úber der Bucht von Palma erhebt sich der beeindruckende Bau des¬†Castell de Bellver, das auch im Inneren besichtigt werden kann und eine tolle Aussicht bereith√§lt.

BotanicactusBei¬†Alcudia¬†finden Urlauber den sehenswerten¬†Naturpark S’Albufera. Als gr√∂√ütes Feuchtbiotop der Balearen erstreckt er sich auf etwa 1.700 Hektar und l√§dt zu erlebnisreichen Wanderungen ein. √úber 12.000 Kakteen und zahlreiche andere Pflanzen k√∂nnen Pflanzenliebhaber im botanischen Garten¬†Botanicactus¬†bestaunen. Bei einem Streifzug √ľber die Insel kommen somit Naturliebhaber ebenso auf ihre Kosten, wie Kulturinteressierte, sodass¬†Mallorca Reisen¬†sicher nicht langweilig, sondern zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Sonne, Strand und Meer m√ľssen ja trotzdem nicht zu kurz kommen.

 

Castell de Bellver in Palma

Rund 112 Meter √ľber der Bucht von Mallorcas Hauptstadt Palma erhebt sich das¬†Castell de Bellver, √ľbersetzt: Burg mit sch√∂ner Aussicht, das sowohl zu Fu√ü als auch mit dem Mietwagen gut zu erreichen ist. Der Fu√üweg ist mit einem relativ m√ľhsamen Treppenaufstieg verbunden, der jedoch zu umgehen ist, wenn der Weg um die Burg herum genutzt wird, der an die hintere Front f√ľhrt. Das Castell de Bellver z√§hlt zu den bedeutenden Sehensw√ľrdigkeiten Mallorcas, ist Zeugnis der weitreichenden Geschichte der Insel und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Erst Residenz, dann Gefängnis

Im Jahre 1299 eroberte K√∂nig Jaume I. die Baleareninsel und gab unmittelbar danach den Bau seiner Residenz in Auftrag. Das beeindruckende Bauwerk wurde im Jahr 1309 fertiggestellt und diente dem K√∂nig fortan auch als Schutz vor feindlichen Angriffen. Der Rundbau, diese Bauform ist einzigartig in Spanien, verf√ľgt √ľber zwei Etagen, insgesamt vier T√ľrme und einen vier Meter breiten Graben, der um das gesamte Castell herumf√ľhrt. Der vierte, 33 Meter hohe Turm, Torre de I‚ÄôHomenatge, steht etwas au√üerhalb, ist aber durch eine steinerne Br√ľcke mit der Burg verbunden. Als Residenz der K√∂nige diente die Burg allerdings nur kurze Zeit, denn bereits ab 1707 sa√üen hier politische Widersacher, wie zum Beispiel Gaspar Melchior de Jovellanos, ein. Besucher des Castell de Bellver k√∂nnen diese Gef√§ngnisr√§ume noch heute besichtigen. Nachdem der Komplex zwischenzeitlich auch als Geldm√ľnzerei genutzt wurde, ging er im Jahre 1931 als Geschenk des spanischen Staates an Palma √ľber.

Beeindruckender Innenhof

Wer im ersten Moment vom eher n√ľchternen Erscheinungsbild der Burg entt√§uscht ist, kann sich vielleicht eher f√ľr den Innenhof begeistern, dessen Mitte ein Ziehbrunnen ziert. Sehr interessant zu sehen, ist auch die zweist√∂ckige Arkaden-Galerie, die den gesamten Innenhof umgibt. Die Arkaden im Erdgeschoss sind mit einer flachen Decke und einfachen Rundb√∂gen ausgestattet. Eindrucksvoller gestalten sich die Arkaden im Obergeschoss, deren B√∂gen in gotischem Stil gehalten und bedeutend h√∂her sind. Diese werden von einer hohen Gew√∂lbedecke √ľberdacht.

Ebenerdig finden Besucher das¬†Museu D‚ÄôHistoria de la Ciutat, das hier im Jahre 1999 eingerichtet wurde. Im ersten Stockwerk sind eine Burgk√ľche, die gotische Kapelle Capella de Sant Mare und die ehemaligen Gef√§ngnisr√§ume zu besichtigen. Eine gro√üe Skulpturensammlung, die kunstvoll gestalteten Decken und der Thronsaal, der lediglich durch ein Fenster bestaunt werden kann, machen einen Besuch des Castell de Bellver zu einem echten Kunsterlebnis.

√Ėffnungszeiten:

Oktober bis März: montags Рfreitags von 8.00 Р20.00 Uhr
April bis September: montags – freitags von 8.00 – 21.00 Uhr
Obergeschoss und Museum: Sonn- und Feiertag geschlossen
Eintrittspreis: 2 Euro

Kathedrale La Seu in Palma de Mallorca

Die Kathedrale La Seu in der¬†Hauptstadt¬†Mallorcas z√§hlt zu den imposantesten Bauwerken der Insel. Die gotischen T√ľrme des Geb√§udes √ľberragen das Stadtbild Palmas deutlich und sind somit schon von weitem zu sehen. Bis ins 13. Jahrhundert stand an diesem Ort eine arabische Moschee. Nach der Vertreibung der Araber von der Insel Mallorca wurde im Jahre 1230 der Grundstein f√ľr den beeindruckenden Sakralbau gelegt. Erst 40 Jahre sp√§ter begannen die eigentlichen Bauarbeiten, die immer wieder unterbrochen wurden und sich bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts hinzogen. Die T√ľrme der Kathedrale La Seu wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts fertiggestellt.

Das Bauwerk ist erstaunliche 120 Meter lang und ragt √ľber 40 Meter in die H√∂he. Sehr beeindruckend zu sehen ist auch das gro√üe Rosettenfenster, das √ľber eine Fl√§che von mehr als 100 Quadratmetern verf√ľgt. Morgens f√§llt das Sonnenlicht durch die bunten Fensterscheiben und bildet ein wundersch√∂nes Farbenspiel.

Anfang des 20. Jahrhunderts wirkte der K√ľnstler Antoni Gaudi bei einigen Restaurierungsarbeiten der Kathedrale mit und hinterlie√ü einen deutlichen Jugendstileinfluss. Seit 1932 befindet sich im Erdgeschoss des Glockenturms ein Museum, das Besuchern Wissenswertes √ľber die Geschichte des Kirchenbaus vermittelt.

Ermita de Betlem

Etwa neun Kilometer von¬†Arta¬†entfernt befindet sich die kleine Wallfahrtskapelle Ermita de Betlem, die √ľber eine Serpentinenstra√üe mit dem Auto zu erreichen ist. Schon auf der Fahrt zur Kapelle kann der Urlauber eine wundersch√∂ne Aussicht auf die Mittelmeerk√ľste genie√üen. Olivenhaine und weidende K√ľhe oder Schafe auf saftiggr√ľnen Wiesen stellen beliebte Fotomotive dar. Durch eine Toreinfahrt gelangt der Urlauber auf das Klostergel√§nde, das oft wie ausgestorben wirkt, weil sich nicht sehr viele Touristen hierher verirren. Trotzdem lohnt sich der Weg, denn von hieraus hat man einen fantastischen Panoramablick auf die Bucht von¬†Alcudia. Die Kapelle wurde im Jahre 1805 in neoklassizistischem Stil erbaut und ist f√ľr Besucher frei zug√§nglich. Neben einer Christusfigur, die von den Einheimischen sehr verehrt wird, sind in der Kuppel der Klosterkapelle einige Fresken zu sehen. Ebenfalls sehenswert sind die Wandkacheln in der Vorhalle, die liebevoll bemalt wurden.

Coves del Drac РDrachenhöhlen

S√ľdlich des Ortes¬†Porto Cristo¬†befindet sich das wohl bedeutendste Tropfsteinh√∂hlensystem Mallorcas, das Coves del Drac. Hier ist, neben sechs kleineren Seen, der gr√∂√üte unterirdische See Europas zu finden. Die Mallorquiner wussten schon vor 3.000 Jahren von dem H√∂hlensystem, das 1.700 Meter in den Berg hineinf√ľhrt. Damals trauten sich aber weder die Einheimischen, noch Piraten weiter als 200 Meter in die H√∂hle hinein, weil sie dort blutr√ľnstige Drachen vermuteten. Erst im Jahre 1896, nachdem mehrere Forscher versucht hatten, das H√∂hleninnere zu erkunden, gelang es dem Franzosen Martel, 1.300 Meter weit in die H√∂hle vorzudringen und sie gr√ľndlich zu erforschen. Der Mallorquiner Joan Servera Camps erwarb das Grundst√ľck und machte das Naturph√§nomen im Jahre 1935 der √Ėffentlichkeit zug√§nglich. Bald fuhren gro√üe Orchesterboote √ľber den See, das H√∂hleninnere gut ausgeleuchtet.

Auch heute noch werden Urlauber bei einem Besuch der Drachenh√∂hle von sanften Kl√§ngen begleitet. Sehr beeindruckend zu sehen sind die bizarren Kalksteinformationen, gewaltige Stalagmiten und Stalaktiten pr√§sentieren sich in einzigartigen Formen. In einem gro√üen Auditorium mit 1.100 Sitzpl√§tzen am Llac Martel – Martelsee – k√∂nnen die Besucher nach der Besichtigung Platz nehmen. Nachdem die Beleuchtung erloschen ist, erscheinen Musiker in beleuchteten Booten auf dem See, die klassische Musik erklingen lassen. Leider m√ľssen Urlauber auf das Fotografieren in den Coves del Drac verzichten, Ordner weisen stets auf das Verbot hin.

Cuevas de Arta РHöhlen von Arta

Die H√∂hlen von Arta sind im K√ľstengebiet Vernell, nahe der Ortschaft¬†Canyamel¬†zu finden. Diese¬†Sehensw√ľrdigkeit¬†Mallorcas ist noch nicht sehr popul√§r, h√§lt aber f√ľr Besucher einige Highlights bereit, sodass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt. Schon am Anfang besticht ein riesiger Felsbogen, der den Eingang umfasst und √ľber eine imposante Treppe zu erreichen ist. Die G√§nge des H√∂hlensystems haben eine L√§nge von rund 500 Metern. Die F√ľhrung nimmt ihren Anfang in der ersten ca. 40 Meter hohen H√∂hle. Hier sind verschiedenste Formationen aus Salz, Marmor und Kalziumkarbonat zu sehen, die einzig die Natur geschaffen hat. Sehr beeindruckend ist auch die sogenannte K√∂nigin der S√§ulen, die heute eine H√∂he von 22 Metern vorzuweisen hat. Und sie w√§chst weiter, wenn auch nur etwa einen Zentimeter innerhalb von 100 Jahren. Der Weg nach unten zur n√§chsten H√∂hle ist ges√§umt von einzigartigen Gebilden, verschieden gro√üen Stalagmiten, die sich an der Felswand entlang oder von der Decke herab schl√§ngeln.

Der Eingang der unteren H√∂hle k√ľndigt sich schon von weitem mit einem roten Lichtschein an, der die beeindruckenden S√§ulenformationen in wechselndes, farbiges Licht taucht. Ein Besuch der Cuervas de Arta ist ein wahres Naturerlebnis und wird dem Urlauber als besonderes Ereignis in Erinnerung bleiben.

Klosteranlage Lluc

Im Herzen der¬†Serra Tramuntana¬†liegt die Klosteranlage Lluc, die √ľber eine gut ausgebaute Serpentinenstra√üe bequem zu erreichen ist. Der Weg hinauf zum Kloster f√ľhrt durch eine gr√ľne Idylle, gepr√§gt von wundersch√∂nen Eichenw√§ldern. Die Anlage ist umgeben von einer herrlichen Bergkulisse und erfreut sich bei Touristen und Einheimischen gleicherma√üen gr√∂√üter Beliebtheit. Auch f√ľr Kinder wird dieser¬†Ausflug¬†in die mallorquinische Kultur nicht langweilig, denn in unmittelbarer N√§he befindet sich ein sch√∂ner Spielplatz.

Kloster LlucDas Kloster wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts gegr√ľndet. Heute wird ein Teil des Geb√§udes als Museum genutzt, in dem wechselnde Ausstellungen besichtigt werden k√∂nnen. Weiterhin ist eine bleibende Sammlung zeitgen√∂ssischer Kunstwerke zu bestaunen. Ein gro√üer Anziehungspunkt f√ľr Touristen, aber vor allem f√ľr Einheimische, ist die ber√ľhmte Jungfrau von Lluc, die von den Mallorquinern auch die schwarze Madonna genannt wird und in einem Schrein zu bewundern ist. Nachdem sie im Jahre 1884 vom Papst ihren Segen erhielt, wurde sie zur Schutzpatronin der Insel Mallorca.

Das Kloster Lluc verf√ľgt auch √ľber Gastronomie, die von Urlaubern genutzt werden kann, sodass f√ľr das leibliche Wohl gesorgt ist. Kleine Souvenir-L√§den laden ebenfalls zum Verweilen ein. Die wundersch√∂ne Umgebung eignet sich hervorragend f√ľr ausgiebige Wanderungen¬†oder erholsame Spazierg√§nge, so kommen Naturliebhaber auch auf ihre Kosten.

Glasbläserei Gordiola

Auf dem Weg von Palma¬†nach¬†Manacor, ungef√§hr auf halber Strecke, findet der Feriengast die Glasbl√§serei Gordiola, die stets von vielen Touristen besucht wird. Die lange Tradition der Glasbl√§serei auf Mallorca wird hier noch liebevoll fortgef√ľhrt. Gleich hinter dem Haupteingang gelangt man in den Produktionsraum, in dem der Besucher einen guten Einblick in das filigrane, jedoch anstrengende Handwerk der Glasbl√§serei bekommen kann. Er kann der Herstellung wundersch√∂ner Vasen oder Tierfiguren beiwohnen, die aus hei√üem Glas geformt werden. Interessierte erhalten viele Informationen √ľber die verschiedenen Stilrichtungen der Glasbl√§serei und k√∂nnen beeindruckende Beispiele bestaunen. Der Innenhof ist mit Pflanzen und einem alten Brunnen sehr geschmackvoll gestaltet.

Die Glasbl√§serei Gordiola ist in einer ehemaligen Burg untergebracht und eines der √§ltesten Unternehmen Mallorcas. Es z√§hlt zu den beliebtesten Sehensw√ľrdigkeiten der Insel. Bereits seit dem Jahre 1719 werden hier kunstvolle Vasen, Figuren und n√ľtzliche Gebrauchsgegenst√§nde hergestellt. In einem Verkaufsraum haben Urlauber die Gelegenheit, die sch√∂nen Glaserzeugnisse zu einem g√ľnstigen Preis zu erwerben. Vom Innenhof aus f√ľhrt eine Treppe direkt in ein kleines Museum, in dem, neben antiken Glaskunstwerken, faszinierende Glasmalereien zu sehen sind. Die Ausstellungsst√ľcke stammen aus einer privaten Sammlung der Familie Gordiola. Das Museum wurde der Glasbl√§serei im Jahre 1975 angeschlossen. Wenn m√∂glich, empfiehlt es sich, die Anlage au√üerhalb der Sommerferien zu besuchen, da es dann etwas ruhiger zugeht. Der Eintritt ist frei.

Adresse:
Landstraße Palma-Manacor
Ausfahrt km 19
07210 Algaida

√Ėffnungszeiten:
montags – samstags: 9 – 19 Uhr
Sonn- und feiertags: 9 – 13 Uhr

Naturpark S’Albufera

Ganz in der N√§he der wundersch√∂nen Bucht von Alcudia¬†befindet sich der Naturpark S‚Äô Albufera, der das gr√∂√üte Feuchtbiotop der Baleareninseln darstellt. Er erstreckt sich √ľber eine Gesamtfl√§che von rund 1.700 Hektar und wurde im Jahre 1985 unter Naturschutz gestellt. Breite D√ľnen trennen diese Naturlandschaft von einer alten Lagune. Zahlreiche Vogelarten haben sich hier niedergelassen und machen einen Besuch zu einem wahren Naturerlebnis. Jedes Jahr wird diese gr√ľne Idylle auch zum Rastplatz tausender Zugv√∂gel. Ein gut ausgebautes¬†Rad-¬†und¬†Wanderwegenetz¬†gibt Urlaubern die M√∂glichkeit, die artenreiche Flora und Fauna auf eigene Faust zu erkunden. Von verdeckten Beobachtungsh√ľtten aus k√∂nnen Besucher die Tiere mit einem Fernglas ebenfalls bestaunen, ohne in ihren nat√ľrlichen Lebensraum einzudringen.

Am Eingang des Naturparks befindet sich ein Besucherzentrum, in dem sich Urlauber eingehend √ľber Verhaltensregeln im Park informieren k√∂nnen. Im angrenzenden Naturpark-Museum bekommt der Besucher schon vorab einen Einblick in die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Naturparks S‚Äô Albufera. Ein tolles Ausflugsziel f√ľr Naturliebhaber und Wanderer, die hier erlebnisreiche Erkundungstouren unternehmen k√∂nnen.

Botanicactus – Botanischer Garten Mallorca

Bl√ľhende KakteenDer Botanicactus gilt als gr√∂√üter botanischer Garten Europas und ist ein echtes Naturerlebnis f√ľr Pflanzenliebhaber, die auf die Insel Mallorca reisen. Die gr√ľne Vielfalt kann auf einem 50.000 Quadratmeter gro√üen Gel√§nde bewundert werden. Ein Plan, den man am Eingang erh√§lt, hilft bei der Orientierung. Sch√∂n gestaltete Wege f√ľhren durch eine w√ľsten√§hnliche Landschaft, die von mehr als 12.000 Kakteen gepr√§gt ist. Obwohl die Wege gut ausgebaut sind, sind sie doch recht lang, sodass bequemes Schuhwerk sicher empfehlenswert ist. Dann steht einem erholsamen Spaziergang durch den Garten, vorbei an Zypressen, Johannisbrotb√§umen, Pinien und wundersch√∂nen Kakteen, nichts mehr im Wege.

Die bunte Pflanzenwelt bietet Besuchern unz√§hlige, faszinierende Fotomotive, die es festzuhalten lohnt. Wer sich f√ľr exotische Pflanzen interessiert, kommt im Botanicactus voll auf seine Kosten. Die Kakteen pr√§sentieren sich in den verschiedensten Farben und Formen, sodass sich ein Besuch dieses¬†Ausflugsziels¬†auf jeden Fall lohnt.

Ermita de Sant Salvador

Das Kloster Ermita de Sant Salvador liegt nahe des Ortes Porto Colom in einer H√∂he von rund 500 Metern. Die Serpentinenstra√üe, die zum Kloster f√ľhrt, ist relativ eng und verf√ľgt √ľber zahlreiche Kurven, sodass die Besucher besonders auf Gegenverkehr achten sollten. Oben am Parkplatz angekommen werden die Urlauber von einer gro√üen Christusstatue empfangen, die quasi √ľber der Insel thront und sehr beeindruckend ist.

Die Ermita de Sant Salvador wurde im Jahre 1348 gegr√ľndet und ist die bekannteste Wallfahrtsst√§tte der Insel Mallorca. Eine Besichtigung lohnt sich, denn das Kloster ist sehr gut erhalten und die Kirche stets mit frischen Blumen geschm√ľckt. Urlauber haben die M√∂glichkeit, in kleinen Klosterzellen zu √ľbernachten und abends, bei einem gem√ľtlichen Lagerfeuer, ihr Essen zu grillen. F√ľr den teilweise beschwerlichen Weg zur Ermita de Sant Salvador wird der Besucher durch eine wundersch√∂ne Aussicht auf die K√ľste und das Landesinnere Mallorcas belohnt. Die abwechslungsreiche Landschaft l√§dt ebenfalls zu erlebnisreichen¬†Wanderungen¬†ein.

Es Baluard – Museum f√ľr zeitgen√∂ssische Kunst

In der Hauptstadt¬†Palma de Mallorca¬†an der Renaissance-Stadtmauer findet der Urlauber das Es Baluard, ein neues Museum f√ľr zeitgen√∂ssische und moderne Kunst. Es entstand direkt in der Altstadt Palmas und ist ein gro√üer Anziehungspunkt f√ľr kunstinteressierte Touristen. Das Museum erstreckt sich √ľber mehrere Ebenen auf einer Gesamtfl√§che von 5.000 Quadratmetern und stellt den Besuchern verschiedene Routen zur Verf√ľgung. Die drei Stockwerke sind durch Galerien, Rampen und Balkone miteinander verbunden und f√ľhren Kulturinteressierte zum Beispiel durch die Porta de Santa Catalina, die einen tollen Ausblick √ľber Palma und auf die Mittelmeerk√ľste bereith√§lt. Zum oberen Teil der Stadtmauer gelangt man √ľber eine weitere Route. Auch hier er√∂ffnet sich dem Besucher ein wundersch√∂ner Panoramablick √ľber den Ort.

Die Fl√§che der Ausstellungen begrenzt sich auf 2.500 Quadratmeter. Urlauber k√∂nnen Kunstwerke verschiedenster Stilrichtungen, wie zum Beispiel Mediterrane Landschaftsmalerei, Informelle Kunst und Weiblicher Akt und Frauenportraits, besichtigen. Im Au√üenbereich st√∂√üt der Besucher auf zahlreiche Skulpturen von unterschiedlichen K√ľnstlern, wie zum Beispiel Santiago Calatrava oder Jorge Oteiza. Die Museumsleitung versucht mit Vortragsreihen, speziellen Workshops und F√ľhrungen, auch schon Kindern die Kunst n√§her zu bringen. Diese Veranstaltungen sind kostenlos und versprechen interessante, unterhaltsame Stunden f√ľr die ganze Familie.

Museum Son Marroig

Der ehemalige Herrensitz¬†Son Marroig¬†liegt ganz in der N√§he des sch√∂nen Ferienortes¬†Deia¬†im Nordwesten der Insel und z√§hlt zu den Sehensw√ľrdigkeiten Mallorcas, bei denen auch Kunstliebhaber auf ihre Kosten kommen. Im Jahre 1872 beschloss der √Ėsterreicher Erzherzog Ludwig Salvator, sich auf der gr√∂√üten Baleareninsel niederzulassen. Er erwarb gleich zwei Herrensitze, Miramar und¬†Son Marroig. In der Wehrfinca, in der er von 1872 bis 1913 lebte, befindet sich heute ein Museum, in dem zahlreiche Exponate des Monarchen zu besichtigen sind. Der Erzherzog besa√ü mehrere L√§ndereien auf¬†Mallorca, sowie eine Dampfyacht mit dem Namen „Nixe“, mit der er ferne L√§nder bereiste. Er war so begeistert von der spanischen Insel, dass er ein siebenb√§ndiges Werk √ľber die Balearen verfasste. Dieses wurde 1889 auf der Weltausstellung in Paris sogar ausgezeichnet. Wahrscheinlich legte er mit den ausf√ľhrlichen Beschreibungen der Inseln einen Grundstein f√ľr den folgenden Tourismus auf Mallorca.

Pavillon Son MarroigVom Parkplatz aus erreicht der Urlauber auf dem Weg zum Landsitz eine Aussichtsterrasse, die einen einzigartigen Ausblick auf die Halbinsel Na Foradada erm√∂glicht. Die Felsspitze der Halbinsel ist ein beliebtes Fotomotiv, denn die Felswand ziert ein rund 18 Meter gro√ües Loch, das auch auf zahlreichen Postkarten zu sehen ist. Der Herrensitz Son Marroig, der urspr√ľnglich aus dem 16. Jahrhundert stammt, ist wirklich einen Besuch wert. In dem rustikal eingerichteten Geb√§ude k√∂nnen die Diele, der Speisesaal und unter anderem auch das Schlafzimmer besichtigt werden. Nach der Besichtigung des Hauses, lohnt auch ein Spaziergang durch den wundersch√∂n gestalteten Garten, in dem ein gro√üer, wei√üer¬†Marmorpavillon¬†auf einer Felsnase platziert wurde. Er gibt einen herrlichen Blick aufs Mittelmeer und die umliegende K√ľstenlandschaft frei.

√Ėffnungszeiten:

Im Sommer: 9.30 bis 20 Uhr
Im Winter: 9.30 bis 17 Uhr
Eintritt: Kinder bis 9 Jahre frei – Erwachsene: 3 Euro

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